FLOWERPOWDER

Naiv und unbedarft…

…stolperte der zwar in Berlin aufgewachsene aber durch Umzüge der Familie zum Landei mutierte Zeitgenosse Anfang der 90er Jahre in Frankfurt/Main in den Club „The Wall“, in dem Frankfurts erste Afterhour die Feierwütigen anlockte.

Niemanden kennend kam er zögerlich mit anderen Partygästen ins Gespräch, welche sich seiner annahmen und ihn in die Technoscene einweihten.

Das diese Jungs dazu prädestiniert waren, wird klar, wenn man deren Namen liest. Das Landei war an keine geringeren geraten als Talla2XLC, Ulli Brenner, Mark Spoon, DJDax und Sven Väth.

In „The Wall“ ließen sie regelmäßig die Wochenenden ausklingen und genossen es, wie Normalos an der Theke oder auf dem Dancefloor zu sein.

Von ihrer Kunst und ihrem Können schnell infiziert und angesteckt begann der Neuling selbst mit Vinyl und CD’s zu üben und bespielte später fast regelmäßig den Sonntag Nachmittag für seine guten Bekannten in „The Wall“.

DJ Flowerpowder hatte die Trancescene für sich entdeckt, switchte aber zwischen Hessens Goa-Scene in den Wäldern und der Techno-Scene im Dorian Gray und im Omen hin und her.

Durch private Geschehnisse hörte er Anfang des 2. Jahrtausend mit dem spielen auf, verkaufte und verschenkte sein gesamtes Equipment und lebte 12 Jahre lang in völlig anderen Verhältnissen.

Durch unzählige Irrwege wieder in seiner Heimatstadt Berlin angekommen, schlug er in einem Techno-Club auf und Wurzeln und lernte wieder einige namhafte DJ’s kennen.

Er merkte schnell, was ihm die letzten 12 Jahre gefehlt hatte. Techno, Goa und das ganze drum herum und vor allem das Auflegen dieser Musik.

Er begann wieder zu üben, nahm an einem DJ-Konntest teil, bei dem er den zweiten Platz belegte und stand seit dem wieder hinter den Turntables.

Flowerpowder begann seine zweite Runde!

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